Beobachtetes Signal · 13. Okt. 2026 · Policy Update · Quelle: Retail-News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
H&M prüft möglichen Cyberangriff nach ShinyHunters-Behauptungen
Der schwedische Modekonzern H&M hat eine Untersuchung zu möglichen Cyberangriffs-Behauptungen der Hackergruppe ShinyHunters eingeleitet. Das Unternehmen erklärte, bisher keine Hinweise auf unbefugten Zugriff auf seine Datenumgebung gefunden zu haben. Die Vorwürfe folgen auf einen bestätigten Cybervorfall beim britischen Online-Modehändler Asos. Es wird spekuliert, dass dieselben oder miteinander verbundene Akteure hinter beiden Vorfällen stecken könnten, ein Beleg dafür fehlt jedoch. H&M betonte, dass die Behauptungen nicht unabhängig bestätigt sind und weder ein erfolgreicher Angriff noch ein Datendiebstahl nachgewiesen wurde. Der Konzern betreibt eine komplexe IT-Infrastruktur, die Online- und stationären Handel verbindet, was Cybersicherheit zu einem kritischen Thema macht. Sollte eine Datenpanne bestätigt werden, könnten gesetzliche Meldepflichten entstehen. Die Ermittlungen dauern an, das Ergebnis steht noch aus.
Cyberangriffe auf große Einzelhändler wie H&M und Asos verdeutlichen wachsende Sicherheitsrisiken im E-Commerce, die Kundendaten und Vertrauen betreffen – relevant für AdTech- und digitalen Werbeökosysteme.
Marktsignale zu H&M Group in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- H&M untersucht mögliche Cyberangriffs-Behauptungen der Hackergruppe ShinyHunters.
- H&M erklärte, bisher keine Hinweise auf unbefugten Zugriff auf seine Datenumgebung zu haben.
- Die Untersuchung folgt auf einen bestätigten Cybervorfall beim Online-Händler Asos.
- Ein bestätigter Zusammenhang zwischen den Vorfällen oder Akteuren wurde nicht festgestellt.
- Das Unternehmen betreibt Marken wie COS, Arket, Weekday, & Other Stories und H&M Home.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Der schwedische Modekonzern H&M untersucht Hinweise auf einen möglichen Cyberangriff.”
“Die Untersuchungen bei H&M folgen auf einen bestätigten Cybervorfall beim britischen Online-Modehändler Asos.”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Asos bestätigt Datenleck nach manipulierter App-Benachrichtigung
Der britische Modehändler Asos hat eine Datenpanne mit personenbezogenen Daten von Kunden bestätigt. Hacker brachen in eine Drittanbieter-Plattform ein, die für die Kundenkommunikation genutzt wird, und erbeuteten Namen, Kontaktdaten, Wohnadressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen sowie Notizen zu Kundenprofilen, einschließlich Suchanfragen. Die Hacker, die sich Xuanye Group nennen, sendeten über die Asos-App eine unbefugte Push-Benachrichtigung und verwiesen auf kompromittierte Daten, die bei Snowflake gehostet wurden. Sie forderten das Unternehmen zur Kontaktaufnahme auf, andernfalls drohten sie mit der Veröffentlichung der Daten. Die Angreifer sollen sich durch Identitätstäuschung Zugangsdaten verschafft haben. Snowflake betonte, dass die eigenen Systeme nicht betroffen seien. Asos hat 17 Millionen Kunden. Der Vorfall ähnelt einem früheren Angriff auf das Fintech-Unternehmen Betterment.
Cyberangriff auf Logistikpartner von De Bijenkorf stört Geschäftsbetrieb massiv
Ein Cyberangriff auf einen externen Logistikpartner hat den operativen Betrieb der niederländischen Warenhauskette De Bijenkorf, die zur Selfridges Group gehört, erheblich beeinträchtigt. Während die physischen Filialen, der Webshop sowie die App weiterhin erreichbar sind, kommt es zu deutlichen Verzögerungen bei der Auslieferung von Online-Bestellungen, Retouren und Rückerstattungen. Laut Retail Detail verschafften sich unbefugte Akteure Zugriff auf Teile der IT-Infrastruktur des Dienstleisters. De Bijenkorf hat die betroffenen Systeme isoliert, externe Cybersecurity- und Forensik-Experten hinzugezogen, die zuständige Datenschutzbehörde informiert und betroffene Kunden benachrichtigt. Bislang ist unklar, ob personenbezogene Kundendaten abgeflossen sind. Der Vorfall unterstreicht die wachsenden Cyber-Risiken innerhalb der maritimen und terrestrischen Supply-Chain im Handel sowie die Dringlichkeit, Drittanbieter strikt in Sicherheits- und Notfallkonzepte einzubinden.
Welle von Cyberattacken trifft europäische Händler über Drittanbieter
Eine Welle von Cyberattacken hat mehrere europäische Händler getroffen und verdeutlicht die wachsenden Risiken in digital vernetzten Lieferketten. Zu den gemeldeten Vorfällen gehören Logistikstörungen beim niederländischen Kaufhaus De Bijenkorf nach einem Angriff auf einen externen Logistikpartner sowie ein Datenleck bei der französischen Gruppe Intermarché, von dem rund 300.000 Click-&-Collect-Nutzer betroffen sind – Namen, E-Mails und Kontaktdaten wurden exponiert, während Zahlungsdaten und Passwörter laut Berichten unversehrt blieben. Zudem kam es bei der polnischen Convenience-Kette Żabka zu einem unbefugten Zugriff über ein Drittanbieter-Dienstkonto, der Angreifern Einblicke in interne Systeme verschaffte, während der Filialbetrieb und die Zahlungssysteme funktionsfähig blieben. Die Fälle unterstreichen die Zunahme von Supply-Chain-Angriffen, die externe Dienstleister ausnutzen, um Kernsicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Dies treibt Forderungen nach umfassenderen Sicherheitsstrategien über den gesamten Handel und dessen Lieferantenökosystem hinweg voran.
Alle künftigen Signale zu H&M Group & Wettbewerbern im Briefing erhalten
Verpassen Sie keine M&A-Transaktionen, Führungswechsel, Kunden-Etats oder Produkt-Launches mehr. Polaris7 überwacht über 20.000 Primärquellen rund um die Uhr und liefert evidenzbasierte Telemetrie direkt in Ihr wöchentliches Executive Briefing.
