Beobachtetes Signal · 17. Sept. 2026 · Research · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ

DAX-Konzerne verfehlen Klimaziele: Right-Studie offenbart erhebliche ESG-Defizite

Zusammenfassung des Signals

Eine Untersuchung des Climate-Tech-Unternehmens Right zeigt, dass die Mehrheit der deutschen DAX-, MDAX- und SDAX-Unternehmen ihre Net-Zero-Ziele verfehlt. Lediglich 26 von 71 analysierten Konzernen befinden sich auf einem Pfad, der mit dem 1,7-Grad-Ziel vereinbar ist. Im Vergleich zu 2024 verschlechterte sich die Klimabilanz von 25 Unternehmen im Jahr 2025, während 19 Verbesserungen erzielten und 26 unverändert blieben. Zu den schwächsten Performern gehören Siemens Energy und Siltronic (8,6-Grad-Pfad), gefolgt von Fraport, 1&1 (8,5 Grad) sowie Bayer (7,5 Grad). Deutliche Fortschritte verzeichneten hingegen SAP, Evotec und Merck. Siemens Healthineers überzeugt als Vorreiter mit einem stabilen 1,4-Grad-Kurs seit 2019. Die auf öffentlich zugänglichen Emissions- und Finanzdaten basierende Analyse bemängelt zudem anhaltende Datenlücken und unvollständige Nachhaltigkeitsberichte in zahlreichen Unternehmen.

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Hohe Konfidenz

Die ESG-Performance von DAX-Konzernen beeinflusst zunehmend B2B-Beschaffungsprozesse sowie das Brand-Building, wirkt sich jedoch nur indirekt auf die operative AdTech- und MarTech-Infrastruktur aus.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Nur 26 von 71 untersuchten DAX-, MDAX- und SDAX-Konzernen bewegen sich auf einem 1,7-Grad-Zielpfad.
  • 2025 verschlechterten 25 Unternehmen ihre Klimabilanz gegenüber 2024; 19 verbesserten sich, 26 blieben unverändert.
  • Siemens Energy und Siltronic weisen mit einem implizierten Erwärmungspfad von 8,6 Grad die schwächsten Werte auf.
  • Bayers Klimakurs verschlechterte sich von 6,6 auf 7,5 Grad, während sich SAP von 7,7 auf 6,4 Grad verbesserte.
  • Siemens Healthineers hält seit 2019 konstant einen 1,4-Grad-Kurs und übertrifft den Sektorschnitt von 4,2 Grad deutlich.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Manager Magazin•Veröffentlicht: 17. Sept. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Studie über Siemens Energy, SAP, Bayer und Co.: Das sind die schmutzigsten Dax-Unternehmen”

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Financials16. Aug. 2026

DAX erzielt Rekordgewinne durch Rüstung, KI-Infrastruktur und Finanzsektor

Die DAX-Konzerne erzielten im zweiten Quartal 2026 Rekordwerte bei Umsatz und operativem Ergebnis, getrieben von wenigen Kernbranchen. Laut einer EY-Analyse stieg das kumulierte EBIT im Jahresvergleich um 16 % auf 52,6 Milliarden Euro, während der Umsatz um 4,6 % auf rund 463 Milliarden Euro zulegte. Haupttreiber waren Rüstung (Rheinmetall +69 %), Luftfahrt (Airbus +28 %), der globale KI-Rechenzentrumsausbau sowie Finanz- und Chemiewerte (BASF operatives Ergebnis +137 %). Dagegen schwächelte die Automobilindustrie: Der Sektor verzeichnete einen Umsatzrückgang von 1,2 % und einen Gewinneinbruch von 12 % (BMW -39 %, Volkswagen und Daimler Truck jeweils -9 %). Die Beschäftigung sank um 41.000 Stellen auf rund 3,49 Millionen, wobei rund 40.000 Stellen allein im Automobilsektor abgebaut wurden. EY warnt, dass die Rekordergebnisse strukturelle Schwächen sowie eine hohe Abhängigkeit von Sonderfaktoren und Auslandsmärkten überdecken.

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Financials13. Mai 2026

DAX-Schwergewichte durch starke Quartalszahlen gestützt

Deutsche Blue-Chips wie Allianz, Siemens und die Deutsche Telekom haben den DAX zum Handelsauftakt am 13. Mai 2026 gestützt, angetrieben von einer Welle an Quartalszahlen und gemischten Signalen von der Wall Street. Die Allianz meldete einen starken Jahresauftakt und bestätigte ihre Jahresziele. Bei Siemens übertraf der Auftragseingang die Erwartungen, begünstigt durch KI-Rechenzentren und ein starkes Softwaregeschäft, während der Euro belastete. Die Deutsche Telekom profitierte vom Wachstum bei T-Mobile US und hob den Ausblick leicht an. Merck verzeichnete vorbörslich mit über fünf Prozent die größten Gewinne und hob unter dem neuen CEO Kai Beckmann die Prognose an. Die Energiewerte RWE und E.ON legten nur moderat zu. Ölpreise gaben nach, während Geopolitik wie die China-Reise von US-Präsident Donald Trump und neue Spannungen im Iran-Konflikt die Marktstimmung weiter beeinflussten.

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Financial Markets23. Apr. 2026

DAX schließt vierten Tag im Minus: SAP verliert, Infineon legt zu

Die europäischen und globalen Aktienmärkte agierten am 23. April 2026 zurückhaltend, belastet durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten und steigende Energiekosten. Der DAX gab den vierten Handelstag in Folge nach und schloss mit einem Minus von 0,16 % bei 24.155 Punkten, während der MDAX um 1,04 % auf 30.851 Punkte fiel. Die Ölpreise stiegen den dritten Tag in Folge (Brent rund 103,23 USD/Barrel, WTI rund 94,06 USD). Auf Unternehmensebene verzeichnete SAP im Vorfeld der Quartalszahlen ein Minus von rund 6,1 %. Dagegen legte Infineon um rund 8 % zu und überwand die 50-Euro-Marke, gestützt durch positive Halbleiterprognosen von Wettbewerbern. Die US-Indizes zeigten sich uneinheitlich: Der Dow Jones lag zum europäischen Handelsschluss rund 0,2 % tiefer, während der S&P 500 knapp unter Rekordniveau blieb. Die Konjunkturstimmung in der Eurozone trübte sich weiter ein; der S&P Global PMI fiel auf ein 17-Monats-Tief.

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