Beobachtetes Signal · 9. Okt. 2026 · Research Study · Quelle: Adzine · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv

Deutsche bevorzugen KI-Beratung vor KI-Werbung

Zusammenfassung des Signals

Laut einer aktuellen Studie von Criteo, die Commerce-Daten von Hunderten CPG-Marken und einer Befragung von über 6.300 Verbrauchern in sechs Märkten kombiniert, treibt ChatGPT zunehmend Traffic auf Produktseiten: Der Anteil an Einstiegen lag von Januar bis Juli durchschnittlich 60 Prozent über dem klassischer Suchmaschinen. Im Juli verzeichneten 86 Prozent dieser Kunden mindestens eine über ChatGPT vermittelte Transaktion. Deutsche Verbraucher sind jedoch bei automatischen Nachbestellungen zurückhaltend: 39 Prozent lehnen dies ab, im Durchschnitt der Märkte sind es 32 Prozent. Eine separate Umfrage von Censuswide für Verve unter 2.000 Erwachsenen in Deutschland zeigt, dass etwa zwei Drittel bereit sind, aufgrund von KI-Chatbot-Empfehlungen einzukaufen, insbesondere bei Reisen, Lebensmitteln und Mode. Die Reaktionen auf KI-generierte Werbung sind polarisiert: 35 Prozent verlieren Vertrauen in die Marke, während etwa 19 Prozent solche Anzeigen positiver bewerten. Jüngere Verbraucher (18-24) sind kritischer: 45 Prozent verlieren Vertrauen, aber 30 Prozent reagieren positiv.

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Der Artikel liefert datengestützte Erkenntnisse zur Akzeptanz von KI im Einkaufsprozess, ein zentrales Thema für Werbetreibende und Adtech-Unternehmen. Er zeigt messbaren Traffic von ChatGPT auf Produktseiten und eine polarisierte Reaktion auf KI-generierte Werbung, was für die Kampagnenplanung relevant ist.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Der CPG Pulse 2026 von Criteo ergab, dass der Anteil von ChatGPT an Produktseiten-Einstiegen von Januar bis Juli durchschnittlich 60 Prozent über dem klassischer Suchmaschinen lag.
  • Im Juli verzeichneten 86 Prozent der CPG-Kunden von Criteo mindestens eine über ChatGPT vermittelte Transaktion.
  • 39 Prozent der deutschen Verbraucher würden einem KI-Assistenten nicht erlauben, Produkte des täglichen Bedarfs automatisch nachzubestellen – im Schnitt der sechs Märkte sind es 32 Prozent.
  • Eine Umfrage von Censuswide für Verve ergab, dass etwa zwei Drittel der 2.000 befragten deutschen Erwachsenen offen dafür sind, aufgrund von KI-Chatbot-Empfehlungen einzukaufen.
  • 35 Prozent der deutschen Befragten gaben an, das Vertrauen in eine Marke zu verlieren, wenn sie wissen, dass eine Anzeige KI-generiert ist, während 19 Prozent solche Anzeigen positiver bewerten.

Verknüpfte Unternehmen

2 verknüpfte Unternehmen

“Censuswide hat im Auftrag von Verve 2.000 Erwachsene in Deutschland zu ihrer Einstellung hinsichtlich KI im Shopping befragt....”

“Das Adtech-Unternehmen Criteo hat für seinen 'CPG Pulse 2026' Commerce-Daten von Hunderten Marken und Händlern ausgewertet......”

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Adzine•Veröffentlicht: 9. Okt. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Deutsche lassen sich von KI lieber beraten als bewerben”

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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

E-Commerce / Consumer Trust in AI20. Juli 2026

E-Commerce: Deutsche Konsumenten fürchten bezahlte KI-Empfehlungen

Eine aktuelle Erhebung von Kernpunkt und commercetools beleuchtet die Haltung deutscher Verbraucher gegenüber Künstlicher Intelligenz im Online-Handel. Grundsätzlich zeigen sich die Konsumenten offen für KI-gestützte Assistenzsysteme bei der Produktsuche, äußern jedoch massive Bedenken hinsichtlich manipulierter oder bezahlter Produktempfehlungen. Der Horizont-Beitrag hebt hervor, dass der Vormarsch von Chatbots und Agentic AI die Customer Journey sowie klassische Empfehlungslogiken im E-Commerce grundlegend transformiert. Vor diesem Hintergrund wird das Vertrauen der Nutzer zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Händler und Marken. Der Bericht analysiert, welche Kriterien Kaufentscheidungen maßgeblich beeinflussen und wie Unternehmen durch Transparenz Vorbehalte abbauen können, um die Akzeptanz KI-basierter Discovery- und Recommendation-Features nachhaltig zu sichern.

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Privacy11. Aug. 2026

KI-generierte Werbung mindert das Markenvertrauen bei jedem Dritten

Eine repräsentative Censuswide-Umfrage unter 2.000 Bundesbürgern im Auftrag der Verve Group zeigt gemischte Reaktionen auf KI in der Werbung: 35 % der Befragten gaben an, einer Marke weniger zu vertrauen, wenn sie wissen, dass eine Anzeige KI-generiert ist. In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen steigt dieser Wert sogar auf 45 %. Gleichzeitig können sich 69 % vorstellen, basierend auf der Empfehlung eines KI-Chatbots zu kaufen. Zudem bevorzugen 80 % werbefinanzierte App-Vorteile gegenüber Gebühren, äußern jedoch Datenschutzbedenken und ergreifen Schutzmaßnahmen wie Cookie-Ablehnung. Die Ergebnisse sind besonders vor dem Hintergrund von Artikel 50 des EU AI Act relevant, der ab dem 2. August 2026 eine Kennzeichnungspflicht für KI-Werbung vorschreibt. Laut Verve-CEO Remco Westermann akzeptieren Konsumenten KI im Hintergrund, verlieren jedoch bei sichtbarem Einsatz Vertrauen – mit direkten Folgen für Creative Strategy, Compliance und Kennzeichnungspraktiken.

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E-Commerce / Agentic Commerce24. Sept. 2026

KI-Shopping in Deutschland: Konsumenten fordern Kontrolle und Transparenz

Eine Folgestudie von Riverty und Adyen zeigt, dass 49 % der deutschen Verbraucher erwarten, dass KI innerhalb der nächsten fünf Jahre einen Großteil ihrer alltäglichen Einkäufe übernimmt. Während 67 % das Konzept von KI-Shopping-Agenten verstehen, ist das Sentiment gespalten: Jeweils rund ein Viertel steht dem positiv beziehungsweise negativ gegenüber. Kontrolle bleibt der entscheidende Faktor: Für 21 % ist persönliche Kontrolle der wichtigste Vertrauensfaktor, gefolgt von Betrugsschutz (19 %) und Datenschutz (14 %). 48 % bevorzugen KI als reinen Shopping-Co-Piloten für Produktsuche und Empfehlungen, während nur 16 % vollautonome Käufe akzeptieren. Lebensmittel und Haushaltswaren (33 %) sind die vertrauenswürdigsten Kategorien, gefolgt von Abonnements (25 %) und Ticketing (24 %). 51 % der Befragten präferieren den Rechnungskauf bei KI-Transaktionen. Für 56 % bleibt zudem ein menschlicher Kundenservice essenziell.

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