Beobachtetes Signal · 6. Okt. 2026 · Funding · Quelle: Tech.eu (European Tech & Deals) · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Berliner Fintech finmid erhält 17 Mio. Euro
Das Berliner Fintech-Startup finmid hat in einer Series-A-Erweiterungsrunde 17 Millionen Euro eingesammelt, angeführt von der Athener VC-Firma Big Pi Ventures und der Londoner VC-Firma Mainset. Auch der bestehende Investor Earlybird investierte erneut. Das von den ehemaligen N26-Mitarbeitern Max Schertel und Alexander Talkanitsa gegründete Unternehmen bietet White-Label-Kreditdienstleistungen an. Zudem hat finmid einen mehrjährigen Vertrag über Fahrzeugfinanzierung mit dem estnischen Fahrdienst Bolt abgeschlossen, der Flottenbetreibern Zugang zu bis zu 400.000 Euro für vier Jahre gewährt. Außerdem wurde ein Vertrag über Händlerkredite mit dem griechischen Online-Marktplatz Skroutz unterzeichnet. Das Kapital soll in die Erweiterung der Asset-Finance-Produkte, Infrastruktur und Underwriting fließen.
Diese Finanzierungsrunde unterstreicht den wachsenden Markt für Embedded Lending, der für Plattformen und Marktplätze im AdTech-Ökosystem relevant ist.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- finmid sammelte 17 Millionen Euro in einer Series-A-Erweiterungsrunde ein.
- Die Runde wurde von Big Pi Ventures und Mainset angeführt, mit Beteiligung von Earlybird.
- finmid schloss einen mehrjährigen Fahrzeugfinanzierungsvertrag mit Bolt ab, der Flottenbetreibern bis zu 400.000 Euro für vier Jahre gewährt.
- finmid unterzeichnete außerdem einen Händlerkreditvertrag mit dem griechischen Marktplatz Skroutz.
- Das Unternehmen wurde von den ehemaligen N26-Mitarbeitern Max Schertel und Alexander Talkanitsa gegründet.
Verknüpfte Unternehmen
6 verknüpfte Unternehmen“Finmid also said it has secured a deal with Bolt, providing it with multi-year vehicle financing....”
“The startup is backed by Max Tayenthal, co-founder of N26, and was founded by former N26 executives....”
“The extension to its Series A was led by Athens-based VC Big Pi Ventures....”
“Earlybird, an existing investor, following on....”
“complementing existing partners which include Wolt....”
“complementing existing partners which include Delivery Hero....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
SevenVentures beteiligt sich über Media-for-Equity an Mobilitäts-Startup Finn
SevenVentures, der Investmentarm von ProSiebenSat.1, hat sich im Rahmen eines Media-for-Equity-Deals am Münchener Mobilitäts-Startup Finn beteiligt. Die Transaktion umfasst ein Bruttomediavolumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich und ist Teil der Series-D-Finanzierungsrunde von Finn. Dabei nimmt das Unternehmen rund 100 Millionen Euro an frischem Eigenkapital auf und erreicht eine Bewertung von über einer Milliarde Euro, womit es den Unicorn-Status erlangt. Das 2019 gegründete Unternehmen Finn bietet ein All-inclusive-Auto-Abo an, bei dem Versicherungen, Steuern, Zulassung, Wartung und Verschleiß in einer monatlichen Rate abgedeckt sind. SevenVentures und Finn arbeiten bereits seit 2024 im Rahmen einer Medienpartnerschaft zusammen.
Bolt sichert sich bis zu 27 Millionen Dollar an Bridge-Finanzierung
Das von Ryan Breslow mitbegründete Checkout-Fintech Bolt nimmt eine Bridge-Finanzierungsrunde von bis zu 27 Millionen US-Dollar bei bestehenden Investoren auf. Die Finanzierung ist als Wandeldarlehen mit einer restriktiven 'Pay-to-Play'-Klausel strukturiert, die Geldgeber zur Teilnahme zwingt, um eine drastische Verwässerung ihrer Anteile zu vermeiden. Breslow selbst steuert 5 Millionen US-Dollar bei. Dieser Schritt folgt auf das Scheitern einer geplanten 450-Millionen-Dollar-Runde infolge rechtlicher Streitigkeiten. Die Bewertung von Bolt fiel von einst 11 Milliarden auf rund 300 Millionen US-Dollar. Mit dem frischen Kapital sollen Altverbindlichkeiten bedient und der Übergang zu einer Series-E2-Runde finanziert werden. Laut Breslow steht das Unternehmen kurz vor der Profitabilität, nutzt KI-gestützte Prozesse zur Effizienzsteigerung und konzentriert sich strategisch auf seine Commerce-Super-App.
FintechOS sichert sich 28 Millionen US-Dollar in Eigenkapital und Fremdkapital
FintechOS, ein in Rumänien gegründeter B2B-Softwareanbieter für Banken und Versicherungen, hat in einer Finanzierungsrunde aus Eigenkapital und Fremdkapital 28 Millionen US-Dollar von bestehenden Investoren eingeworben. Die Eigenkapitalfinanzierung wurde unter anderem von Bek Ventures, der IFC, Cipio Partners und Molten Ventures getragen, während die Fremdkapitalfinanzierung von Santander Corporate Investment Banking bereitgestellt wurde. Das in London ansässige Unternehmen plant, die Mittel für die Expansion in den USA, die Akquisition weiterer europäischer Kunden sowie die Skalierung seiner KI-Technologie zu verwenden. Insgesamt hat FintechOS bis dato über 150 Millionen US-Dollar eingesammelt und im ersten Halbjahr 2026, angetrieben durch das Wachstum im US-Markt, die Profitabilität erreicht.
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