AdTech an der Börse: Investmentbanker analysieren das Small-Cap-Dilemma
Auf der ATS London von ExchangeWire erklärte Josh Wepman, Managing Director bei Houlihan Lokey, dass die Probleme börsennotierter AdTech-Unternehmen primär aus ihrer geringen Marktkapitalisierung und nicht aus mangelnder Performance resultieren. Mit Bewertungen um 7 Milliarden US-Dollar seien viele Player zu klein, um für Index- und Publikumsfonds relevant zu sein. Parallel stieg das M&A-Volumen 2026 auf rund 14 Milliarden US-Dollar, konzentriert auf weniger, aber größere Transaktionen. Nick Macshane von Progress Partners betonte die extreme Volatilität der Branche mit Kursschwankungen von bis zu 60 Prozent. Diese Dynamik treibt eine Welle von Take-Private-Deals voran: Nach DoubleVerify, LiveRamp und Integral Ad Science prüft nun auch Criteo einen Rückzug von der Börse. Gleichzeitig zeigen Enterprise-Software-Giganten wie Salesforce, Adobe, ServiceNow, Databricks, Snowflake und OpenAI verstärktes Interesse an AdTech-Assets.
