KI-Traffic: Wenig Referrals, hohe Kosten, Publisher zahlen
Diese Analyse des Prebid LLM Taskforce untersucht die wirtschaftlichen Auswirkungen von KI-Traffic auf Publisher. Es wird hervorgehoben, dass KI-Crawler zunehmend Publisher-Inhalte konsumieren, aber nur minimalen Referral-Verkehr erzeugen (unter 1% der Seitenaufrufe, bzw. 0,016% laut Longitude Ads). Publisher tragen hohe Kosten für die Auslieferung automatisierter Anfragen, Infrastruktur-Ausfälle und Abwehrmaßnahmen, während die Einnahmen zu KI-Plattformen wie OpenAI und Google wandern. So stieg der Google-Suchumsatz um 19% auf 60,4 Mrd. USD, während die Network-Werbeeinnahmen für Dritt-Publisher um 4% fielen. OpenAI prognostiziert 2,5 Mrd. USD Werbeeinnahmen 2026 und 11 Mrd. USD 2027, plant jedoch keine Umsatzbeteiligung der Publisher. Der Artikel führt Null-Klick-Raten von 68% bei US-Google-Suchen 2026 und ein Scrape-to-Referral-Verhältnis von 227:1 an, was auf einen gebrochenen Handel hindeutet, bei dem Inhalte anderswo monetarisiert werden. Er schließt mit einem Aufruf an Publisher, ihr Messsystem anzupassen und Lizenzmöglichkeiten zu prüfen, stellt jedoch fest, dass die meisten kaum Zugang zu signifikanten Deals haben.
