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FactSet vs Nasdaq
Strukturierter Technologie- und Marktvergleich · Stand 2026
Direkte Merkmalsgegenüberstellung
FactSet · vs · NasdaqFinanzdaten-, Analyse- und Workflow-Software für institutionelle Investoren und Finanzdienstleister.
Ein führender globaler Anbieter von Kapitalmarktinfrastruktur, Finanzdaten und Enterprise-Fintech-Lösungen.
Alle Schnittmengen & Signale von FactSet und Nasdaq analysieren
Vergleiche gemeinsame Kunden, Monetarisierungsmodelle, Live-Marktsignale und Partnernetzwerke im interaktiven Knowledge Graph.
Vergleichsanalyse & Key Insights
Was ist der Hauptunterschied zwischen FactSet und Nasdaq?
FactSet bietet spezialisierte Finanzdaten- und Analysesoftware, die tief in Buy- und Sell-Side-Workflows integriert ist. Nasdaq betreibt eine diversifizierte Kapitalmarktinfrastruktur, die Börsentechnologie, Compliance-Software und Marktdaten kombiniert. FactSet fokussiert sich auf Portfoliomanager, während Nasdaq Börsen, Emittenten und Finanzinstitute bedient.
Wie unterscheiden sich die Produkte und Features von FactSet und Nasdaq?
FactSet liefert robuste Portfoliomanagement-, Risikoanalytik- und Research-Terminals über integrierte Desktops und APIs. Nasdaq bietet kritische Marktinfrastruktur, Governance-Systeme, Überwachungstechnologien und alternative Datensätze. FactSet eignet sich für forschungsintensive Teams, Nasdaq für marktinfrastrukturelle Anforderungen.
Welche Alternativen gibt es zu FactSet und Nasdaq?
Bei der Evaluierung von FactSet und Nasdaq prüfen Enterprise-Entscheider häufig auch weitere Plattformen im Bereich Cloud Data Warehouse / Data Lake, B2B SaaS-Plattform und Analytics & Messplattform. Die erweiterte Wettbewerbslandschaft und detaillierte Marktprofile findest du direkt auf Polaris7.
Wie unterscheiden sich Unternehmensgröße, Organisation und Standorte von FactSet und Nasdaq?
FactSet hat seinen Sitz in US (gegründet 1978) und beschäftigt >5,000 Mitarbeiter. Nasdaq operiert aus US (gegründet 1971) mit >5,000 Mitarbeiter. Detaillierte Eigentümerstrukturen und Beteiligungen sind in den jeweiligen Unternehmens-Dossiers auf Polaris7 kartiert.
Echtzeit-Beobachtung
Aktuelle Marktsignale & News: FactSet vs Nasdaq
Öffentlich erfasste Marktbewegungen, Partnerschaften, Produkt-Updates und strategische Ankündigungen aus dem Knowledge-Graphen.
FactSet
Letzte Aktivitäten
- ·SEC APIfinancials
Analyse des 10-K-Finanzberichts für FactSet für das Geschäftsjahr 2026
FactSet Research Systems Inc. hat die Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2026 (Stichtag 31. August 2026) vorgelegt. Der Gesamtumsatz stieg im Vorjahresvergleich um 6,7 % auf 2.476,3 Mio. USD, getrieben durch ein organisches Wachstum des jährlichen Abonnementwerts (ASV) um 7,0 % auf 2.568,2 Mio. USD. Das operative Ergebnis ging infolge von Restrukturierungskosten in Höhe von 46,2 Mio. USD, höheren variablen Vergütungen und Einmalkosten für den Führungswechsel um 6,5 % auf 700,0 Mio. USD zurück, wodurch die operative Marge auf 28,3 % sank. Der Nettogewinn fiel um 10,6 % auf 533,5 Mio. USD (verwässertes EPS: 14,57 USD). Trotz Margendrucks stieg der freie Cashflow auf 707,5 Mio. USD, was Kapitalrückflüsse an Aktionäre in Höhe von 808,1 Mio. USD über Dividenden und Aktienrückkäufe ermöglichte.
- Der Umsatz stieg um 6,7 % auf 2.476,3 Mio. USD und der organische ASV um 7,0 % auf 2.568,2 Mio. USD bei 9.258 Kunden (+2,9 %) und 260.671 Nutzern (+9,8 %).
- Die operative Marge sank von 32,2 % auf 28,3 %, belastet durch 46,2 Mio. USD an Restrukturierungsaufwendungen sowie 19,5 Mio. USD an Einmalkosten zur Vorstands-Integration.
- FactSet schüttete im Geschäftsjahr 2026 insgesamt 808,1 Mio. USD an Aktionäre aus, bestehend aus 644,0 Mio. USD für Aktienrückkäufe (2.608.284 Aktien) und 164,2 Mio. USD an Bardividenden.
- ·SEC APIfinancials
8-K Finanzberichtsanalyse für FactSet: Kreditfazilität auf 1,5 Milliarden US-Dollar erweitert
Am 28. August 2026 hat die FactSet Research Systems Inc. die Änderung Nr. 1 zu ihrer Kreditvereinbarung mit der PNC Bank als Verwaltungsagent und den beteiligten Kreditgebern abgeschlossen. Die Vereinbarung erhöht die Gesamtverpflichtungen unter der unbesicherten revolvierenden Kreditfazilität um 500 Millionen US-Dollar, womit sich die gesamte revolvierende Kapazität auf 1,5 Milliarden US-Dollar beläuft, und verlängert gleichzeitig die Laufzeit bis zum 28. August 2031. Darüber hinaus verlängert die Änderung die Endfälligkeit des unbesicherten Term-Loan-Darlehens in Höhe von 375 Millionen US-Dollar auf den 28. August 2029, eliminiert die planmäßige Tilgung des Term Loans und hebt die Kredit-Spread-Anpassung von 0,10 % für Term-SOFR- und Daily-Simple-SONIA-Kredite auf.
- Erweiterung der unbesicherten revolvierenden Kreditfazilität um 500 Mio. USD auf 1,5 Mrd. USD bei Laufzeitverlängerung bis zum 28. August 2031.
- Verlängerung der Laufzeit des 375-Mio.-USD-Term-Loans bis zum 28. August 2029 und Streichung der planmäßigen Tilgungszahlungen.
- Wegfall der Kredit-Spread-Anpassung von 0,10 % für Term-SOFR- und Daily-Simple-SONIA-Kredite.
- ·SEC APIfinancials
FactSet: 8-K-Filing zu Q4-Finanzergebnissen und Modernisierung der Corporate Governance
FactSet Research Systems Inc. hat ein Form 8-K bei der US-Börsenaufsicht eingereicht, das zwei wesentliche Vorgänge umfasst: die Veröffentlichung der Quartals- und Gesamtjahresergebnisse für den per 31. August 2026 beendeten Zeitraum sowie die Verabschiedung einer Neufassung der By-laws mit Wirkung zum 24. September 2026. Die Satzungsänderungen erweitern die Befugnisse des Board of Directors zur Delegierung von Aufgaben an Vorstands- und Board-Ausschüsse gemäß dem Delaware General Corporation Law. Darüber hinaus wurden die Fristen (Advance Notice Requirements) und verfahrensrechtlichen Offenlegungspflichten für Aktionärsanträge sowie Nominierungen von Board-Mitgliedern präzisiert. Ergänzend erfolgten redaktionelle Klarstellungen bezüglich der Ernennung von Führungskräften und standardisierter Definitionen innerhalb der Unternehmensstatuten.
- Am 30. September 2026 legte FactSet die Finanzergebnisse für die drei und zwölf Monate bis zum 31. August 2026 vor (Item 2.02, Exhibit 99.1).
- Das Board genehmigte am 24. September 2026 mit sofortiger Wirkung die Amended and Restated By-laws zur Ausweitung von Ausschussbefugnissen nach Delaware-Recht und zur Verschärfung von Advance-Notice-Vorgaben für Hauptversammlungen (Item 5.03, Exhibit 3.1).
- Die behördliche Einreichung wurde am 30. September 2026 von Executive Vice President und Chief Financial Officer Joshua Warren vollzogen.
Nasdaq
Letzte Aktivitäten
- ·Trending Topics (DACH/CEE Innovation & Tech)Financial Markets
Wiener-Börse-Chef: EU-Superbörse existiert, aber Markttiefe fehlt
Im Podcast-Interview diskutiert Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse, die Debatte über eine neue europäische Börse. Er argumentiert, dass die Infrastruktur für eine 'Superbörse' bereits existiert, aber das eigentliche Problem die Markttiefe ist. Er merkt an, dass europäische Tech-Unternehmen wie Bending Spoons lieber an der Nasdaq notieren, weil sie dort besseren Zugang zu Kapital haben, während US-Firmen über Eigenkapital finanziert werden, Europa aber über Kredite. Er schlägt vor, dass die Pensionspolitik, nicht die Marktinfrastruktur, der Schlüssel zur Erhöhung der Liquidität und zur Anziehung von Listings ist. Er verweist auch auf Rekordstände des ATX und die Notwendigkeit schnellerer und steuerlich günstigerer Bedingungen in Europa.
- Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse, sagt, die EU-Superbörse existiere bereits, aber es fehle an Markttiefe.
- Europäische Tech-Unternehmen wie Bending Spoons ziehen ein Listing an der Nasdaq vor.
- In den USA werden Unternehmen über Eigenkapital finanziert, in Europa über Kredite.
- ·Linas NewsletterFinancials
Revolut plant Dual-IPO an Nasdaq und LSE mit Milliardenbewertung
Revolut-Mitgründer und CEO Nik Storonsky hat Pläne für einen dualen Börsengang an der Nasdaq und der London Stock Exchange (LSE) bestätigt. Das Fintech-Unternehmen wird aktuell privat mit 115 Milliarden US-Dollar bewertet, wobei interne Zielvorgaben für das Listing bei 150 bis 200 Milliarden US-Dollar liegen. Diese Ankündigung überrascht, da Storonsky den Londoner Markt zuvor jahrelang als irrational kritisiert hatte. Die Analyse beleuchtet, warum London eher als bestmöglicher Kompromiss denn als echtes Vertrauensvotum gilt, und verweist auf die Migration von Wise als Präzedenzfall. Zudem thematisiert der Bericht Metas Launch des 'Muse'-Connectors nach der Übernahme von Stilla, womit sich Meta als potenzieller App Store für Agentic Commerce positioniert. Abschließend werden ein jüngster Datenvorfall bei Revolut sowie Argumente für eine bullische Einschätzung des Fintechs beleuchtet.
- Revolut hat Pläne für einen Dual-IPO an der Nasdaq und der London Stock Exchange bestätigt.
- Die private Bewertung liegt bei 115 Milliarden US-Dollar, mit internen IPO-Zielen von 150 bis 200 Milliarden US-Dollar.
- CEO Nik Storonsky hatte den Londoner Aktienmarkt in der Vergangenheit als 'irrational' kritisiert.
- ·CNBC TechnologyTokenized Assets
Nasdaq investiert 100 Mio. Dollar in Kraken-Mutter für tokenisierte Aktien
Der Venture-Capital-Arm der Nasdaq investiert 100 Millionen US-Dollar in Payward, die Muttergesellschaft der Krypto-Börse Kraken, um die Entwicklung und den Handel tokenisierter Aktien voranzutreiben. Ziel der strategischen Partnerschaft ist der Launch von Nasdaq Equity Tokens (NETs) im zweiten Quartal 2027. Im Rahmen der Kooperation wird Payward zudem die Market-Surveillance-Technologie der Nasdaq auf seinen Handelsplätzen implementieren. Durch die Finanzierungsrunde wird Payward mit 21 Milliarden US-Dollar bewertet. Dieser Schritt unterstreicht den branchenweiten Trend an der Wall Street hin zu tokenisierten Wertpapieren. Gleichzeitig wirft die Entwicklung weiterhin regulatorische und strukturelle Fragen bezüglich der exakten Natur tokenisierter Assets und der damit verbundenen Aktionärsrechte auf, wie jüngste Auseinandersetzungen zwischen Robinhood und AMC verdeutlichten.
- Nasdaq Ventures investiert 100 Millionen US-Dollar in die Kraken-Muttergesellschaft Payward.
- Launch von tokenisierten Aktien (Nasdaq Equity Tokens) für Q2 2027 geplant.
- Payward wird nach der Investitionsrunde mit 21 Milliarden US-Dollar bewertet.
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